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BeitragVerfasst: 08.02.2012, 11:00 
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Wiedererwachte Gefühle 21



Was war das für eine Stürmische Nacht gewesen. Ich konnte kaum ein Auge zumachen, weil der Wind an den Rolladen der Fenster so kräftig rüttelte, das ich dachte sie könnten jeden Moment abreißen aber irgendwann muss ich dann wohl doch vor Müdigkeit eingeschlafen sein. Jetzt stand ich im Morgenmantel vor der Tür und schaute den dahin sausenden dunklen Wolkenfetzen zu. Ja sie sahen tatsächlich so aus als hätte man sie in Stücke gerissen. Der Wind schien etwas nachzulassen aber der Blick runter zum Meer zeigte mir das sich dieses noch nicht beruhigt hatte, denn ich sah es an den Wellenkämmen deren schäumende Gischt noch vom Wind gepeitscht wurde. An diesen Morgen war irgendwie alles anders am Horizont im Osten schien der Himmel durch die schwarzen Wolken als würde er in Flammen stehen so Brandrot war er da. Ganz in Gedanken versunken schaute ich mir dieses Naturschauspiel an, und nippte ab und zu an meiner heißen Tasse Kaffee. Als ich plötzlich Schritte vernahm die sich meiner Behausung näherten. Instinktiv schaute ich auf meine Armbanduhr, na erst kurz nach sieben, wer kann denn das sein, in dieser Herrgottsfrühe. Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen, wer so früh am Morgen zu mir kommt aber mein Gehirn war noch nicht ganz wach und noch etwas schlaftrunken in dieser frühen Stunde. Zu alledem kam noch, daß ich immer noch im Schlafanzug und Morgenrock dastand.
„Hallo, guten Morgen Hans!“
Hörte ich, eine mir wohlbekannte fröhliche Stimme rufen. Angela. In diesen Augenblick stand sie vor mir.
„Guten Morgen meine Liebe.“
Sagte ich, ein wenig überrascht. Denn sonst kommt sie immer am Nachmittag.
„Hey… du bist ja noch im Pyjama. Was ist los?“
„Ach ich konnte wegen des Sturms in der Nacht, erst späht einschlafen. Aber was hat dich den so früh zu mir hin verschlagen, Angela?“
„Das werde ich dir gleich erzählen, Hans.“
„Naja komm erst mal herein, ich gieße dir eine Tasse Kaffee ein.“
„Ist okay Hans“, sagte sie, küsste meine Wange und trat ins Haus.
Sie benahm sich so anders als währe eine große Last von ihr genommen worden.
Mein Gefühl sagte mir das dieser Tag anders sein wird als all die anderen Tage in dem wir zusammen saßen und ich erzählte und sie zuhörte. Doch weswegen sie so früh zu mir gekommen ist. Sie wird es mir sicher gleich sagen dachte ich. Wir setzten uns beide in die Küche am Küchentisch. Ich reichte ihr eine Tasse des frisch aufgebrühten Kaffees.
Dann sagte sie zu mir, „Ich möchte mit dir ins Dorf fahren wenn du nichts da gegen hast.“
„Nein… ganz und gar nicht Angela.“
„Gut… ich habe nämlich den ganzen Tag frei und den wollte ich gerne mit dir verbringen. Dabei habe ich dir etwas zusagen, aber später. Gehe jetzt und mach dich fertig… Hans.“
Sagte sie mit ruhiger sanfter Stimme.
Ich lächelte und verzog mich ins Bad. Der lauwarme Strahl der Brause erregte meine Sinne, recht hast du gehabt, dieser Tag wird irgendwie anders. Einen ganzen Tag mit ihr… und was will sie dir sagen… heda, sie hat ja Jeans an, das habe ich im ersten Augenblick gar nicht so richtig bemerkt. Erst als ich ins Bad ging und noch mal einen kurzen Blick zu ihr warf, bemerkte ich es. Duschen, Rasieren, anziehen alles in ein paar Minuten, ich wollte halt keine Minute verstreichen lassen die ich mit ihr an diesen Tag zusammen sein konnte. Jetzt war sie wieder da die Spannung, das Herzklopfen in meiner Brust. Alles war da, es war als seien sie nie weg gewesen diese ganzen Gefühle. Ich schien es förmlich in mich einzusaugen.
Angela saß während ich duschte in der Küche, ganz in Gedanken versunken dachte sie, warum offenbarten sich mir plötzlich einige Dinge, die bevorstehende Nacht mit Hans war eines davon. Ich war als junge Frau gebrandmarkt worden, aber darüber rede ich später mit ihm, bin in all der Zeit hier im Kloster darüber hinweg gekommen, also ist meine Angst nach all den Jahren jetzt mit einem Mann zu schlafen unbegründet. Aber ein kleinwenig Nervös und Aufgeregt bin ich schon. Zwanzig Jahre Enthaltsamkeit waren genug. Ich bin bis über beide Ohren verliebt, geradezu blind vor Liebe, ich war mir der Entscheidung die ich getroffen habe sehr Bewusst gewesen, den Orden zu verlassen und mit ihm ein Neues Leben zu beginnen. Sie stand auf und ging zum Spiegel, betrachtete sich darin. Noch ein bisschen Gewöhnungsbedürftig die weltlichen Kleider, hatte sie ja lange, lange nicht angezogen. Aber sie passen. Mir ist es nicht entgangen das er es bemerkt hat. Ich war glücklich, und da gegen kann Gott nichts haben, er würde es sogar verstehen. Ich habe den wunderbarsten Mann der Welt gefunden, der sich nichts sehnlicher wünschte, als mir seine Liebe zu schenken, und ich ihm die meine. Wir beide waren erlöst, erlöst war er von seinen innerlichen Qualen, und ich das ich die Liebe zu einem gefühlvollen wunderbaren Menschen gefunden habe. Ich hatte auf diesen Tag mit unendlicher Geduld gewartet, mir war wohl bewusst, daß ich mit meinem bisherigen Leben gebrochen hatte. Sie wurde entfacht die Liebe in mir, sie geht jetzt auf wie die Knospe einer Rose die nur darauf gewartet hatte ihren lieblichen Duft zu versprühen. Ihre Gedanken waren ganz bei ihm. Wenn er mich küsste, gaben seine Lippen ein so festes Versprechen, vermittelten sie mir eine so glühende Leidenschaft, daß ich mich wie ein Schiff inmitten eines Orkans zu unbekannten Gefilden fortgerissen fühlte. Wenn ich mich seinen Lippen hingeben konnte, warum dann nicht auch seinen Körper.
„Hey Angela ich bin soweit.“
„Was? Ach so… ja gut. Man hast du mich jetzt erschreckt, Hans, Ich war gerade ganz in Gedanken versunken. Verzeih mir.“
„Schon gut, geht mir manchmal auch so, wenn ich intensiv über was Nachdenke. Aber jetzt sage mir wo wir Beide denn im Dorf… oder anders gefragt was hast du vor.“
„Da wir Beide ja noch nicht gefrühstückt haben, könnten wir doch zu Mànos Taverne fahren.
Was hältst du davon?“ Sagte Sie, denn sie wusste daß ich dort öfters war.
„ Das ist gar keine so schlechte Idee mein Schatz.“
„Mein Schatz…habe ich da richtig gehört.“ Erwiderte Sie, mit einem strahlen in ihren Augen das mich tief berührte.
Ich ging auf sie zu, nahm sie in den Arm gab ihr einen Kuss und streichelte mit meiner Hand sanft über ihr Nussbaumfarbenes Haar.
„Ja, du hast richtig gehört. Du bist und bleibst mein Schatz…Angela.“
Und wieder blickte sie mich mit ihren wunderbaren braunen Augen an, und ich erwiderte ihren Blick. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. Ich nahm ihre Hand und schweigen verließen wir das Haus. Die Wolken waren verschwunden, aus dem Wind ist ein laues Lüftchen geworden und die Sonne begrüßte uns nun vom Azurblauen Himmel, während wir den Weg zu meinen Kombi hinunter gingen. Fühlte ich den leichten druck ihrer Hand die, die meine umklammerte, als wolle sie, sie nie mehr loslassen.
„Ich muss dir sagen du siehst toll aus mit der weltlichen Kleidung. Einfach Himmlisch.“
Unter brach ich das schweigen.
„Ja, findest du es.“
„Angela, du saßt auch vorher gut aus aber jetzt, jetzt bist du losgelöst von allen inneren zwängen die dich daran hinderten diene Liebe zu mir frei und ungezwungen zu zeigen.“
„Hans wie recht du hast. Es ist als sei mir die Umklammerung die mich um gab wie weggesprengt. Mein Herz schlägt wild vor Freude in meiner Brust.“
Am meinen alten auf dem Parkplatz stehenden Kombi angekommen, fragte ich sie.
„Sag mal Angela, magst du Krabben?“
„Ich liebe Krabben.“
„Das trifft sich gut, denn Mànos macht den besten Krabbensalat der Welt.“
„Auf was warten wir denn hier noch, Hans. Los nichts wie hin zu ihm“, antwortete sie lachend als ich ihr die Wagentür öffnete.
Ich schwang mich auf den Fahrersitz und ließ den Motor an. Das Auto erbebte ein – oder zweimal, als hätte mein von Glück aufgewühlter Geist es angesteckt. Mit tiefen brummen setzte der Wagen sich in Bewegung um anschließend wie ein Uhrwerk die asphaltierte Straße die nach Parálion Ástros führte hinunter zu fahren. Während der Fahrt erzählte sie mir, das die Mutter Oberin, ihre Entscheidung den Orden zu verlassen ein wenig wehmütig aber denn noch akzeptierte, und ihr glück für die weitere Zukunft gewünscht hatte. Wir sie aber jederzeit Besuchen könnten wann immer wir wollten. Was heißt besuchen, ich hatte nicht die Absicht von dort wegzuziehen. Das Haus war ja groß genug für zwei Personen und zu reparieren gab‘s ja immer was im Kloster. Nun gut da werde ich mit Mutter Oberin noch ein paar klärende Worte reden müssen. Sie hatte das Wagenfenster herunter gekurbelt und atmete die vom Meer her wehende frische Brise ein. Ein kurzer Blick zu ihr genügte um das sich gleichmäßige auf und ab bewegen der Brüste unter ihrem weißen T-Shirt während des Ein – und Ausatmens zusehen. Der Fahrtwind blies ihr in Gesicht und spielte mit ihren Haaren. Ihre Augen waren geschossen dennoch sah man wie glücklich sie war. Lass diesen Tag einfach auf dich zukommen, und genieße jede Minute mit ihr. Sie war jetzt sie, Angela, deren ganze Zuneigung und Liebe die ich ihr in all meinen neu gewonnenen Gefühlen entgegen bringen und spüren lassen konnte. Selbst das Wetter hatte sich beruhigt und zeigte sich jetzt von seiner Sonnenseite. Ein lächeln machte sich in meinem Gesicht breit und ein Gefühl, es kam von Innen heraus, ein zustand war da als schien alles zu schweben. Genau dieses Gefühl hatte ich schon vor sehr langer Zeit schon einmal gehab. Jetzt aber hatte es Angela geschafft diese in meiner Seele eingeschlossene Leidenschaft in mir wieder zu Erwecken. Es fühlte sich an wie ein Vulkan der seit Jahrzehnten geschlafen hat und nun erwacht zu neuen Leben.
„Sind wir schon da?“
Angela schien aus ihren Tagträumen erwacht zu sein und schaute mich mit einem Schamanten Grinsen an.
„Ja, siehst du das Meer da vorne zwischen den beiden Häusern.“
„ Ja“
„Ich biege gleich nach rechts ab und dann noch ein paar Meter dann sind wir da.“
Kurz darauf bog ich in die Dorfstraße ein und steuerte gradewegs auf die Taverne zu. Machte einen schlenker nach links und brachte den Wagen auf dem Parkplatz der Örtlichen Post zum stehen. In dessen Tür stand Natalia. Als sie uns sah grüßte sie uns.
„Guten Morgen Herr Gaßner, guten Morgen Schwester Angela.“
„Guten Morgen Natalia“, grüßen wir zurück.
Gleich schräg gegenüber befand sich die Taverne von Mànos. Es war genau die richtige Zeit und zwar 10:00, Mànos hatte gerade eine Viertelstunde vorher geöffnet als wir Beide das innere der Taverne betraten. Mànos stand hinter seinen Tresen und spülte gerade einige Gläser. Als er hochschaute trat der Ausdruck des Erstaunens in sein Gesicht.
„Na, das ist aber eine Überraschung am frühen Morgen. Sie Herr Gaßner mit Schwester Angela, was treib sie Beide denn zu mir in meine Gaststube, zu so Früher Stunde.“
„Mànos mein Freund, wir wollen bei dir Frühstücken, und zwar deinen hervorragenden Krabbensalat und dazu zwei Glas von den Rotwein den ich bei dir immer trinke.“
„Kommt sofort, möchten sie nicht auf der Strandterrasse platz nehmen?“
„Ja, das ist eine ausgezeichnete Idee, mein lieber, was meinst du Angela.“
„Ich bin ganz deiner Meinung Hans.“
Angela und ich nahmen an einen Tisch der am Rand der Strohbedeckten Terrasse stand platz, genau da wo der Sandstrand seinen Anfang nahm und wir den freien Blick auf das leicht wellige Meer hatten. Der Duft des Meeres verbannt sich mit dem süßen Duft des Frühlings. Eine Zeit in der sich die Natur erneuert und begann sich in ein neues Kleid zu kleiden. Hinweg vom faden Grau hinüber zu bunten Farben.
„ Bist Du öfters hier, Hans?“
„Ja, immer wenn ich das Gefühl hatte mich unter Menschen zu begeben oder wenn ich fürs Kloster und für mich was Besorgen musste, kam ich hier her. Mànos kannte mit der Zeit schon was ich zu trinken oder zu Essen haben wollte. Manchmal war der alte Lukas mit Kyriakos den Fischer hier und wir redeten so über dies und das. Denn zu erzählen gab es immer was.“
„So, ihr Beiden hier ist der Krabbensalat mit frischen Weißbrot und zwei Gläser Rotwein. Last es euch schmecken“, sagte Mànos zu uns. Man konnte förmlich spüren, dass es bei ihm hinter seiner freundlichen Fassade zu grübeln begann. Da ich ja immer alleine bei ihm gespeist hatte und nie in Damen Begleitung, kam es ihm doch seltsam vor. Schon gar nicht mit einer Schwester aus dem Kloster. Gut, früher oder später werden wir es ihm sagen, schon deswegen damit erst kein unnützes Gerede aufkommt. Jetzt aber ließen wir uns erstmals das gute Frühstück schmecken.
„Niemals in meinem ganzen Leben habe ich soviel gegessen Hans“, sagte sie und schob ihren Teller von sich.
Ich lächelte. Mànos wird sehr glücklich sein. Er mag Menschen die seine Küche schätzen.“
„Du kannst ihm von mir ausrichten, daß ich noch keinen besseren Krabbensalat gegessen habe“, sagte Angela und lächelte.
„Noch etwas Wein?“ fragte ich sie.
„Ja, aber nur noch ein Glas ich bin es noch nicht gewöhnt so früh Wein zutrinken.“
„Okay, machen wir zwei doch danach einen Strandsparziergang, was meist Du.“
„Ich bin nicht abgeneigt lass uns gehen“, sagte Angela und erhob sich vom Stuhl.
„Mànos wir gehen ein wenig den Strand entlang. Bis nachher“, rief ich ihm zu. Er nickte und verschwand hinter seinem Tresen.
Hand in Hand liefen wir zwei Barfuß durch den warmen Sand und ich schaute in ihre strahlenden Augen und ein dümmliches Lächeln hatte sich ihrer Lippen bemächtigt, das sich durch nichts auslöschen ließ. Ich weiß nicht wie lange wir so schweigend den Strand entlang liefen. Bis wir uns dann einfach in den Sand setzten. Und sie sagte das sie mir was Erzählen möchte, ja, sich was von der Seele reden wollte was sie seit Jahren belastet. Ich hatte nichts dagegen und beteuerte sie, sich bei mir, sich von ihrer Last zu befreien. Dann begann sie.
„ Vor Jahren damals war ich gerade 23 Jahre alt als ich in Irland in der Stadt Cork, wo ich seit meiner Geburt Wohnte, hatte ich mit den Wagen meines Vaters einen Unfall verursacht, an dem das Opfer gestorben war. Der Schreck und die Angst vor den Folgen lies mich einfach weiterfahren. Mir war damals so als könne ich keinen klaren Gedanken fassen. So brachte mich dieses Fehlverhalten 3 Jahre Gefängnis ein. Nach meiner Entlassung konnte ich weder zu meinen Eltern noch zu Verwandten zurück. Sie wollten eben nichts mehr mit mir zutun haben. Ich kam nach langen Irrfahrten hierher in das Kloster. Ich fand hier Ruhe und Frieden, so dass ich wieder begann das Leben von neuen zugeniesen und mit Gottes Hilfe lernte zu vergessen. Dann lernte ich dich kennen und durch unsere Gespräche über dein Schicksal und unser fast Tägliches zusammen sein, wurde mir mit einen male bewusst das da noch etwas anderes ist was tief aus dem Innern meines Herzen empor kam und sich meiner Seele bemächtigte… Liebe, liebe zu einem anderen Menschen, bessergesagt zu einem Mann. Natürlich hatte ich damals Freunde und einen Freund doch was ich jetzt spüre ist mit dem von damals nicht zu vergleichen. Hans, ich habe dich hoffentlich nicht gelangweilt mit meinem Erlebnis. Aber jetzt fühle ich mich besser und erleichtert.“
Ich schwieg eine Sekundenlang und sagte dann zu ihr.
„Jeder Mensch hat irgendwo sein Schicksal zu erleiden und muss so oder so damit fertig werden. So wie du es hier im Kloster bewältigt hast und ich mit deiner Hilfe das gleiche bewältigte, so haben wir doch gemeinsam unsere Liebe zueinander gefunden. Ich werde auch weiterhin mit deiner Hilfe, die mir die Kraft dazu gab, die Geschichte zu ende schreiben.
Ich nahm sie in meinen Arm und küsste sie mit voller Leidenschaft. Ich spürte wie ihr Herz pochte und wie die Glut der Leidenschaft in uns tobte. Sehr langsam lösten sich unsere Lippen voneinander und wir standen auf. Für einen Moment war wohl die Zeit stehen geblieben, nur um uns jetzt zu zeigen das sie doch vergangen war. Denn es war inzwischen schon Mittag geworden. Auf den Weg zur Mànos Taverne hatten wir uns geeinigt es ihm zu erzählen. Was wir bei einem guten Mittagessen dann auch taten. So überrascht schien er dann doch nicht gewesen zu sein, den er sagte, dass er so etwas schon geahnt hatte. Seine Frau Galatina wünschte uns alles Gute und freute sich mit uns. Wir verabschiedeten uns und fuhren wieder zurück nach Hause. Ich ließ Angela den vortritt so das sie als erste das Haus betrat. Sie drehte sich zu mir um und schaute mich an.
„Ich kann es noch gar nicht Glauben das ich ab jetzt hier bei dir Wohnen werde. Ob wohl ich so oft bei dir war aber dies hier ist anders, ganz anders“, sagte sie mit fast ehrfurchtsvoller Stimme.
„Du wirst dich ballt daran gewöhnt haben, mein Schatz. Komm trinken wir auf unsre gemeinsame Zukunft“, erwiderte ich und gab ihr ein Glas Rotwein.
„Auf uns und die Himmlische Macht der Liebe“, sagte sie lächelnd. Der Klang der auf einander prallenden Gläser ertönte im ganzen Haus. Sie ging ins Schlafzimmer und packte ihre Koffer aus. Ich hatte extra im Kleiderschrank platz gemacht für ihre Sachen. Innerlich war ich zufrieden denn jetzt war jemand da, jemand mit dem ich reden konnte. An dessen Leben ich Anteil nehmen konnte so wie sie an meines Anteil nahm. Ich war in so gute Stimmung das ich mich an den PC setzte und weiter schrieb wehrend sie noch ihre Sachen einräumte.

Fortsetzung folgt...
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Verfasst: 08.02.2012, 11:00 




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