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Das Missverständnis 8
Es gibt Tage die hätte es besser nicht geben sollen und dies war so einer. Ich hatte mich gerade fertig gemacht und gefrühstückt als es an der Wohnungstür klingelte. Mutter ging hin und öffnete, „ Guten Morgen.“ Hörte ich Mutters Stimme sagen. „ Guten Morgen Frau Gaßner ist ihr Sohn da?“ Nanu die Stimme kenn ich doch, ich stand vom Küchentisch auf und ging zur Tür. „ Guten Morgen Marja was gib es, muss ich den Urlaub Abbrechen. „ Nein Hansi, der Meister möchte mit dir reden Kommst du mit.“ „ Ja natürlich.“ Ich schaute Mutter fragend an und sie mich. „Okay bis gleich, wenn Rita rüber kommt sage ihr, dass ich kurz zur Werkstadt gefahren bin.“ „Ist gut mein Sohn.“ Marja ist die Tochter meines Meisters. Ungefähr Zweiundzwanzig Jahre alt schlang gebaut, also eine gute Figur hatte sie, Brünettes Haar, dunkle braune Augen und besaß einen Führerschein aber nichts für mich, nein nicht mein fall. Unten auf der Straße stand der Wagen von meinem Chef, ein 230ziger SEL Cabriolet in Marineblau. Marja und ich stiegen ein und brausten davon. Als wir auf dem Hof von Elektromeister Bernhart fuhren stand der Meister schon in der Bürotür. Ich öffnete die Wagentür und ging auf meinem Meister zu. „ Guten Morgen Herr Bernhard.“ „ Guten Morgen Hansi, na komm rein ich habe mit dir was Wichtiges zu besprächen.“ Ich setzte mich zu ihm an seinem Schreibtisch und hörte zu. „ Wie du ja weißt hatte ich eine Stelle als Leitender Direktor bei meinem Schwager in Aussicht und nun kann ich sie Annehmen da ich die Firma hier Aufgelöst habe. Wir werden in der nächsten Woche nach Arnsberg Umziehen. Für dich da du mit der Lehre ja fertig bist und schon zwei Gesellenjahre bei mir absolviert hast, da habe ich mich bei meinen Freund Udo der Leiter der Zeche Hessen ist erkundigt ob du dort bei ihm Arbeiten kannst. Er hat zugestimmt und mir die Arbeitsverträge gleich mit gegeben. Hier sind sie lese sie dir durch und sage mir ob es für dich okay ist.“ Ich las mir die Verträge genau durch und entdeckte etwas was mich verwunderte nämlich, dass ich als Facharbeiter Eingestellt werden sollte. Ansonsten war alles in Ordnung auch die Bezahlung von 950DM Netto im Monat war okay. Jedenfalls mehr als ich jetzt Verdiente. Also Junge sei nicht Blöd das ist akzeptabel, also unterschrieb ich und gab es Meister Bernhard. „So mein Junge das werde ich Morgen bei Udo abgeben und dann kannst du an 01.09. Anfangen.“ „ Warum erst an 1.9. Meister?“ Weil dann für die Jungbergleute die Einstellung ist. Die zwei Monate habe ich dir Bezahlt hier ist das Geld. Denn du warst immer Fleißig und hast deine von mir gestellten Aufgaben gut erfühlt. Warst nie Krank und hast manchmal sogar länger gearbeitet. Alles in allem ich war zufrieden mit dir, danke Hansi. Natürlich weiß der Abteilungsleiter Herr Franke Bescheid über das was ich dir hier gesagt habe. Also nochmals alles Gute für Dich mein Junge. Ich verabschiedete mich von ihm, wünschte ihm auch viel Erfolg in seinen Neuen Job und seine neuen Heimat. Marja brachte mich wieder nach Hause. „ Höre mal Marja, setz mich bitte am Tannenhof ab ich laufe das letzte Stückchen.“ „O ja, ich verstehe ist schon okay.“ Als wir dort angelangt waren wünschte ich Marja, alles gute und viel Glück in der neuen Umgebung. Sie wünschte mir das gleiche drehte um und verschwandt. Nichts ahnend und guter Stimmung ging ich Schnurstracks auf Ritas Häuschen zu, klingelte und Tante Elsbeth öffnete, was mir schon mal zu denken gab. „ Guten Tag Tante.“ Sie zeigte mit der Hand nach oben und sagte leise zu mir, „ Hansi wer war das mit dem Mercedes heute Morgen Rita ist ziemlich auf gebracht.“ In einer Kurzform erzählte ich Tante Elsbeth was geschehen ist. „ Nun dann geh mal hoch und beruhige sie wieder. Ach und noch was, sie hat ja du weißt schon. Ist dadurch leicht reizbar.“ „ Gut, ich werde ja gleich hören was sie zu sagen hat.“ Ich machte mich also auf in die Höhle des Löwen. Kaum hatte ich die Zimmertür geöffnet als mir gleich ein. „Ach traut sich der Herr noch hier her!“ Entgegen geschleuderte. „ Bitte hör mir jetzt mal zu was ich dir zusagen habe.“ „ Ja was kann denn das schon sein? Wenn der Herr früh morgens in einer Nobelkarosse durch die Gegend fährt.“ Ihre Augen blickten mich mit einer Kälte an, das mir nicht wohl in meiner Haut war. Sie hatte doch keinen Grund Eifersüchtig zu sein. Ich merkte das es in diesen Moment keinen sinn machte mit ihr jetzt darüber zureden. Sie war einfach zu aufgebracht über das was sie gesehen hatte. So sagte ich in einem ruhigen Ton, „Gut wenn du es nicht hören willst, dann gehe ich und komme erst wieder wenn ich vernünftig mit dir Reden kann. Sofern du es noch willst. “ „ Dann geh doch, geh! Verdammt, hau ab! Verdammtnochmal, las mich in Ruhe! Ich will und möchte jetzt mit dir nicht reden!“ Sie schrie mich dermaßen an, dass ich ohne ein Wort zusagen ging. Ich sah das Tränen über ihr Gesicht liefen. Ich sagte mir jetzt nicht, gehe nicht zurück las sie, sie kommt ganz von selbst, wenn sie sich wieder Beruhigt hat. Nur um mich selbst zu beruhigen. Mit wässrigen Augen ging ich runter zu Tante Elsbeth. „ Na das hat man ja bis unten gehört. Bis jetzt etwas enttäuscht?“ Ja weil ich nicht…, ach ich hätte kurz her kommen sollen um ihr bescheid zu sage. Das es so ausarten würde hatte ich nicht gedacht, es schein unser erster Streit zu werden. Und ich bin nicht ganz schuldlos daran.“ „Nun komm setzt dich zu mir und Erzähle mir in aller Ruhe was heute Morgen geschehen ist. Dann werden wir sehen wie ich euch dabei helfen kann. Das es wieder in Ordnung kommt zwischen euch.“ Tante Elsbeth beruhigende Stimme lies mich etwas durchatmen. Sie brachte mir eine Tasse Kaffee und setzte sich in dem großen braunen Sessel. Ich begann die Sache von Anfang an zu Berichten. „ Nun es ist für mich von Vorteil da ich ja ab September mehr Geld verdiene. Außerdem ist es gut eine gesicherte Zukunft zu habe. Was meinst du dazu Tante?“ „ Ja das ist schon ein guter Erfolg für dich. Aber anders Zeche, vielleicht noch Untertage. Meinst du das, dass das Richtige für dich ist Hansi und was wird deine Mutter dazu sagen.“ „ Das werde ich mit ihr schon erörtern und ihr die Vorteile erklären. Dann hat sie bestimmt nichts dagegen. Ach weißt du was mir dabei gerade in den sinn gekommen ist. Meister Bernhard erwähnte es ganz nebenbei. Wieso wusste meinem Vater von allen Verträgen. Er muss also schon lange über Meister Bernhart’s Vorhaben im Bilde gewesen sein. Aber ja, ist doch logisch die sind ja beim Fußball immer zusammen. Jetzt ist mir alles klar. Vater geht ja einmal die Woche zum Stammtisch wenn er keine Nachtschicht hat. Er wusste also davon und hat es weder Mutter noch mir gesagt, hm, das gib mir zudenken. Siehst du, ich werde einfach aus ihm nicht schlau einmal so dann wieder ist er der, der mir ohne es mir mitzuteilen weiter hilft.“ „Du hast recht er scheint dir gegenüber eine sonderbar Beziehung zu haben. Von Rita weiß ich ja, dass du und dein Vater nicht so besonders Gut miteinander auskommt.“ „Ach das hat sich schon gebessert seit ich eigenes Geld verdiene. Hör mal Tante Elsbeth, was wird in dem Stur kopf da oben wohl vorgehen?“ „Na beruhigen wird sie sich wieder, und mit einem traurigen nach unten gesengten Blick wie das eines jungen Lämmchens zu dir ankommen. Es war der Blick aus dem Schlafzimmerfenster, du musst wissen Mädchen die zum ersten Mal richtig verliebt sind, ist so ein Anblick und ist er auch noch so Bedeutungslos wie ein stich ins Herz. Als sie dich mit dieser hübschen jungen Frau weg fahren gesehen hat, ist sie dann mit Tränen im Gesicht nach oben gegangen. Ich rief ihr nach, dass sich alles sicher Aufklären wird. Sie rief zurück ich möge sie jetzt in Ruhe lassen. Da habe ich erkannt das, unser Täubchen Eifersüchtig ist und sie wird dich nicht so schnell aufgeben. Denn was sie einmal hat gibt sie nicht so schnell wieder her. So war sie schon als kleines Kind. Eigentlich müsstest du es ja wissen, denn ich hatte es einmal erwähnt.“ Beruhigte mich Tante Elsbeth. „Ich gehe jetzt Susi holen und dann komme ich wieder. Du, Tante Elsbeth.“ „Ja.“ „Machst uns nachher Kaffee, ich besorge Kuchen.“ Aber Hansi das brauchst du nicht.“ „Doch ich Freue mich über mehr Geld und meinen neuen Job, so jetzt bin ich mal dran. Keine Widerrede Tante.“ Sie lachte, „nun geh schon du Verrückter Junge.“ Ich ging über die Straße und ich hatte das Gefühl als Beobachtete mich jemand. Ach was nur Einbildung. Die Junisonne knallte Gnadenlos von blauen Himmel als wolle sie mich verbrennen. Der Asphalt hatte sich in eine weiche Masse verwandelt. Meine Augen suchten die Straße nach einem Lebenszeichen ab. Bis auf ein paar Kinder, die an der Ecke der Straße spielten, war sie menschenleer. Ein Taxi jagte die Straße herunter und hinterließ bläuliche Spuren auf dem Asphalt. Oben in der Wohnung war es etwas kühler jeden falls nicht so Heiß wie Draußen. Ich trank eine kalte Limo und entdeckte einen Zettel von Mutter auf den Tisch. Auf dem stand. Bin ins Krankenhaus gefahren und gehe dann noch mit Tante Karin ins Cafe tschüs bis heute Abend mein Junge. Gruß Mutter. Ich gab Susi frisches kaltes Wasser und dachte einen Moment nach. Was ist bloß mit ihr los, hätte ich das vermeiden können? Dass sie gleich so schroff auf eine Sache reagiert, wo sie nicht einmal denn Zusammenhang kannte, das wusste ich ja nicht, aber jetzt weiß ich es. Anders gesehen sagte ich mir im Innern. Junge, jetzt mach dir keinen Kopf darüber wenn Madam so starrköpfig ist muss du nicht gleich nachgeben. Vor allem wenn du gar keine Schuld hast. So nicht mein Fräulein, so nicht. Ich wurde innerlich sehr wütend, weil sie mich nicht einmal angehört hatte um die Sache Aufzuklären. Nein, angeschrien hat sie dich, ohne Grund. Da müssen wir aber noch ein ganzes Stück an ihr Arbeiten was das Betrifft. Nun genug davon, ich nahm die Hundeleine und ging zur Tür Susi folgte mir. Im Treppenhaus war es noch angenehm aber als wir nach Draußen kamen traf mir die Hitze voll ins Gesicht. Nur gut das der Weg zum Bäcker nur über die Straße war. Doch der weiche Asphalt klebte bei jeden Schritt an den Sohlen das, das überqueren der Straße zu einer Anstrengung machte. Ich hatte Susi auf den Arm genommen damit sie nicht über die aufgeheizte Straße laufen musste. Als wir beim Bäcker ankamen habe ich sie in den Schatten gesetzt. Ich ging die vier Stufen der Treppe herauf die in den Laden führten. Im Bäckerladen war eine angenehme Kühle, ich sagte der Verkäuferin was ich haben wollte, zwei Apfelstückchen, ein stück Kranzkuchen und drei Erdbeerstücke. Sie packte alles auf einem Papptablett und wickelte es ein und stellte es in eine Plastiktüte damit ich es besser tragen konnte. Da das Bäckerhaus einen Schatten bis auf die Linke Straßenseite warf, so das dort der Asphalt sich nicht so aufheizen konnte. Lief ich in diesem Schatten mit Susi über die Straße zur anderen Seite wo eine dichte Hecke das Grundstück von Ritas Tante abtrennte. An der ich entlang ging, nun noch ein kurzer Bogen schon war ich vor Ritas Haustür. Tante Elsbeth muss mich gesehen haben als ich zum Bäcker ging, sie stand schon in der Tür. Ich sah wie sie mit einem Auge zu zwinkerte und lächelte. „Na was hast du denn für leckeren Kuchen mitgebracht“, fragte sie laut. „Ja lassen wir uns Überraschen“, entgegnete ich ihr. Da erblicke ich hinter Tante Elsbeth Rita die auf der Treppe stand. „ Komm rein mein Junge und gib mir die Tüte ich gehe in die Küche und werde den Kaffee aufsetzten danach den Kuchen auspacken.“ „ Ist gut Tante Elsbeth.“ Rita stand immer noch bewegungslos auf der Treppe. Als ich an ihr vorbei gehen wollte. Flüsterte sie mir plötzlich einige Worte zu, „ kommst du bitte mit nach oben, bitte.“ Ich folgte ihr und kaum waren wir in ihren Zimmer, legte sie beide Arme um meinen Hals und küsste mich. „ Verzeih bitte, bitte Hansi verzeih mir.“ Ein wenig abweisend war ich schon, denn sie sollte spüren dass ich sauer war. Mit einem beherrschten Blick habe ich in ihre Augen geschaut. Als sich ein Meer von Tränen plötzlich über ihr ganzes Gesicht ergoss, so das Sie kaum sprächen konnte, doch mit zitternder Stimme sagte sie immer wieder, dass sie mich nie wieder ohne den Wahren Grund zu kennen Rausschmeißen und anschreien würde. Ich hielt Rita fest an mich gedrückt so fragte ich sie. „ Warum, warum nur? Es musste nicht soweit kommen, wenn sich mein Engel nicht gleich so hysterisch aufgeführt hätte und sich in Ruhe meine Erklärung angehört hätte. Gut, das Du in dem Moment Eifersüchtig warst, was ich auch in so einer Situation sein würde, würde ich dich mit einem Anderen zusammen sehe. Bloß bei mir ist es so, dass ich dich erst Fragen würde was es mit der Person auf sich hat. Nicht gleich so abweisend und wütend sein. Eins noch was ich dir sagen will, ich hätte mir ja die Sekunde Zeit nehmen können um dir bescheid zu sagen. Also so genommen ein wenig schult habe ich ja auch. So nun komm mein Schatz genug jetzt, vergessen wir das. Dadurch sind wir beide nun eine Erfahrung reicher. Du machst dich jetzt hübsch für mich und dann gehen wir zwei runter zum Kaffee trinken.“ „Ich bin so Gemein und Hässlich zu dir gewesen und du wischt es mit einer Hand vom Tisch, ja du musst mich sehr gern haben das werde ich dir nie Vergessen, ich liebe dich und will ohne dich nicht sein. Du bist eben der ruhige Pol in meinem Leben.“ „ Schätzchen ich mag dich, ich liebe dich so wie du bist und ohne deine Worte ist die Welt leer und ohne Glanz.“ Ihr Gesicht wurde zusehend freundlicher. „Im Übrigen, diese Frage sei mir noch gestattet, wie jetzt der Sinneswandel?“ „ Tante Elsbeth ist nach dem du weg warst zu mir gekommen und hat mir erst den Kopf gewaschen und dann mir alles Erzählt. So wie sehe ich aus kann ich so gehen.“ „ Wie ein Schmuckstück siehst du aus als währe nichts gewesen. Komm wir gehen runter Tante Elsbeth wird schon warten.“ Ich hatte richtig gedacht unten wartete Tante Elsbeth mit dem Kaffee und Kuchen auf uns. „ Ah wie ich sehe ist alles wieder in Bester Ordnung mit euch Beiden, sehr schön dann können wir ja Kaffee trinken.“ Wir setzten uns auf das Sofa und Tante wie immer in ihren Sessel. Während des Kaffees unter hielten Tante Elsbeth, Rita und ich uns über allerlei Dinge. „Dieser Küchenschrank aus Kirschholz gefällt mir gut. Mit den Glastüren in der Mitte und den Schubladen, vor allen die Verzierten Schiebefächer für Salz, Mehl und Zucker. Ein herrlicher Schrank. Woher hast du ihn Tante?“ „Denn hat mein Mann gekauft wo wir geheiratet haben. Du hast recht er ist sehr funktionell und bietet viel Platz aber wie kommst du jetzt gerade darauf.“ Erstens weil er mir aufgefallen ist dann wie schön er ist und wir nur sonn Neumodischen haben. Ich liebe Altdeutsche Möbel die sind so Gemütlich und Bequem.“ Rita und Tante lachten. „Siehe da ein Romantiker, eine Eigenschaft die schon ahnte, es aber im Innern schon immer gefühlt habe“, sagte Rita freudig zu mir. „ Es ist einfach beruhigend wenn man zum Beispiel abends bei Kerzenschein im Wohnzimmer sitzt und das Feuer im Kamin knistert. O ich komme wieder ins Schwärmen.“ „Das ist doch schön, ich kann mir das sehr gut Vorstellen“, sagte Tante Elsbeth. Vom Kuchen blieben nur zwei Stück über. Die stellte ihre Tante im Kühlschrank. Rita und ich räumten den Wohnzimmertisch ab und gingen dann in den Garten. Susi lag in der Küche wo es am kühlsten war. Rita hatte Hot pants an und ein rotes Bikini Oberteil ich hatte mein Hemd im Wohnzimmer gelassen und nur meine Jens an, so konnte man es aushalten. Wir setzten uns in die Hängematte. Die Sonne war hinter den Häusern verschwunden aber schwül war es doch noch. Rita begann mit der Konversation. „Du weißt jetzt wenn ich unpässlich bin, so bin ich manchmal auch unausstehlich aber nicht immer. Hinzu kam noch als ich dich heute Morgen mit der Jungen Frau weg fahren sah habe ich wer weiß was gedacht und genau falsch darauf Reagiert. Aber es kam eben halt alles zusammen. Jetzt weiß ich, dass du nur abgeholt wurdest wegen deiner neuen Arbeit. Wie du sagtest Schluss jetzt, jetzt reden wir mal von etwas anderem. Nun hast du zwei Monate Frei und ich muss ja erst Anfang des nächsten Jahres meine Ausbildung beginnen. Da haben wir viel Zeit miteinander bis du dann anfängst zu Arbeiten. Hast du schon einige Ideen was wir noch in diesen Sommer machen können, Hansi.“ „ Nein noch nicht aber das wird noch kommen schließlich kannst du dir ja auch was Überlegen mein Schatz. Halt! Eine Idee hätte ich, die ist mir gerade eingefallen, wenn deine Tante und meine Mutter nichts dagegen haben und nächste Woche noch so Schönes Wetter ist. Ach lassen wir mal das Wetter außen vor. Na was meinst ich wohl könnte das sein, rate mal.“ „Du sagtest beide müssen damit Einverstanden sein. Du, du hast doch wohl nicht, nein, oder doch, ich meine du willst mit mir Verreisen?“ Ich sah ein leuchten in ihren Augen, nein mehr ein strahlen und ich erlöste sie aus der Spannung. Sonst währe Rita mit mir noch aus der Hängematte gefallen vor Freude. „Ja das habe ich vor, vorausgesetzt es klappt und wir, das heißt ich kann deine Tante Elsbeth überzeugen das wir Erwachsen genug sind uns in dieses Abenteuer zu wagen. Denn ein kleines Abenteuer wird es für uns Beide schon sein. „Hansi das währe einfach wunderbar wenn es klappen sollte. Wie bist du denn auf diese Idee gekommen?“ „ Höre mir zu, ich habe noch zwei Freifahrten für hin und zurück mit der Bahn für innerhalb Deutschlands egal wohin. Die möchte ich nicht verfallen lassen. Vor allen da sie mir mein Vater wo er mal gut gelaunt war geschenkt hat. Er kriegt immer welche von der Bahn für die ganze Familie. Da Bahnangehörige nichts zahlen müssen für ihre Fahrten. Ich möchte nämlich mit dir eine Woche an die Ostsee nach Eckernförde fahren.“ „Ich weiß nicht was ich sagen soll in dem Moment bin ich sprachlos vor Glück. Das ist aber jetzt wirklich eine Überraschung, das muss ich dir lassen, die ist dir gelungen mein Schatz.“ „ Ich muss nur mit Mutter darüber sprechen, ich muss ihr das andere ja auch noch erzählen aber nicht Heute. Ich muss geschickt vor gehen. Da es um uns geht. Ihr sagen, dass ich ein paar Tage eine andere Umgebung sehen will, und ich möchte dich mitnehmen. Innerlich weiß ich, dass sie nichts dagegen hat. Aber sie wird mit deiner Tante sprechen wollen und mir einen Vortrag halten du wirst dir ja denken können worüber. Es ist eben noch die alte Schule der Eltern von Anstand und Site in ihren Köpfen. Vor allen die nicht gerade rosigen Zeiten die sie mitgemacht haben. “ „Ich weiß, ich bin zwar noch nicht Volljährig wie du, aber wir sind doch keine Kinder mehr.“ „Das wissen Du und ich aber die Beide vielleicht noch nicht. Also müssen wir sie davon Überzeugungen. Das wird sicher nicht leicht werden. Ich denke mir aber, dass du und ich es schaffen können. Gleich Morgenfrüh werde ich mit Mutter über alles sprächen und ihr dann Vorschlagen gemeinsam zu deiner Tante zugehen um sie zu fragen ob sie damit Einverstanden ist.“ „Warum erst Morgenfrüh?“ Wollte Rita wissen. „ Nun weil es der Beste Zeitpunkt ist um mit meiner Mutter über schwierige Themen zusprächen. Ich weiß aus Erfahrung, dass sie meist Positiv reagieren wird.“ In diesen Moment dachte ich an die Madonna wird sie mir die Stärke und Weisheit geben die ich Morgen brauche? Ich Glaube fest daran. Rita war von dem Moment an wie umgewandelt. Sie streichelte zärtlich über meinen Rücken, küsste mich ab und zu. Es schien alles was heute Morgen gewesen war sich in Luft aufgelöst zuhaben. Sie sah mich lange schweigend an und ihre Lippen zitterten ein bisschen. Mit einemmale bekam sie eine Melancholische Anwandlung. „ Ach Hansi“, sagte sie. „ Hansi… Nie, nie, nie habe ich gedacht, dass ich einmal jemanden so lieben kann wie dich jetzt.“ „ Ich auch nicht. Bis du in mein Leben tratst. “ „Jetzt weiß ich was liebe ist durch dich“, sagte Rita. „Dafür muss ich dir danken.“ Da ich nun in dem Korbsessel saß glitt sie von der Hängematte auf meinen Schoß und streichelte meine Wange und strich anschießend über meine Haare. „ Mir geht es doch genauso“, sagte ich. „ Und nichts kann uns mehr trennen.“ „ Nein Rita. Nichts.“ „ Nur - das eine“, sagte sie stockend. Nur der Tod kann uns beide trennen.“ „ Sei still, sprich nicht über so etwas“, bat ich. Aber sie war nicht still. „ Wenn, wenn einer von uns gehen muss, dann wird ihm der andere bald folgen, nicht wahr? Denn keiner von uns kann noch leben ohne den anderen. Ist es so Hansi.“ „Ja liebes. Genießen wir die Augenblicke, denn Menschen gehen mit der Zeit um, als wenn sie das ewige Leben hätten. Und dabei weiß keiner, wie viel Zeit ihm noch bleibt, ein Jahr, fünf Jahre, eine Minute“, sagte ich. „Ja Hansi mein Herz du hast recht, ja, ja.“ Jetzt hatte uns Beide eine leichte Melancholie befallen, nein nicht befallen, sie um gab uns wie ein schwarzer Schleier und so wie sie kam verflog sie auch. „ Hey Rita, was machen wir uns da für seltsame Gedanken? Hin weg mit euch, wir beide sind noch jung und haben das Leben noch vor uns. Das, ja das wir aus vollen Zügen Genießen werden!“ „Ich möchte tanzen, singen und die ganze Welt um Armen, so ist mir jetzt ich fühle mich frei“, sagte Rita zu mir und lachte vor Freude. Dann holte sie tief Luft wo bei sich ihre Brust hob und als sie aus Atmete sich wieder sengte. Ein Anblick das die Lust nach ihr in mir geweckt hat. Die sie mit einem Kuss wieder besänftigte. Am Himmel begann ein seltenes zusammen Spiel der Farben von Orange, Rot, Lila bis hin zu einem dunklen Blau. Was für eine wundervolle Welt in der wir Leben, wenn sie nur den Liebenden gehören würde. Ich verspürte ein leichtes Hungergefühl, in meiner Magengegend. Da musste Tante Elsbeth wohl den sechsten Sinn gehabt haben. Sie stand in der Tür die zum Garten raus ging und fragte ob wir was Essen wollten. „ Ja gerne aber nur wenn es dir nichts ausmacht Tante“, antwortete ich. „ Prima dann werde ich mal was Vorbereiten. Ihr lieben könnt den Gartentisch abwischen bitte.“ Unter dem Küchenfenster befand sich eine grauweiß marmorierte Steinterrasse auf dem ein ovaler weißer Tisch stand mit vier Gartenstühlen darum. Das Küchenfenster zum Garten hin war nicht sehr hoch angebracht, ich konnte das Fensterbrett mit meinen Händen gut erreichen. So konnte man alles durchreichen um es dann auf dem Tisch zu stellen. Rita holte aus der Küche einen Putzlappen und ein Tuch zum abtrocknen. Sie wischte über dem Tisch und ich trocknete ihm ab. Als wir fertig waren stellte Rita ein Windlicht in die Mitte. Es gab dem Ganzen eine gewisse Stimmung. Es dämmerte bereis aber das Abendrot tauchte alles in ein Goldrotes Licht von der untergehenden Sonne. Tante Elsbeth erschien mit einem Mächtigen Stullenteller im Garten majestätisch schritt sie auf dem Gartentisch zu und stellte den Verführerischen Teller ab. Rita hatte Limo für uns geholt und für Tante ein Glas Weißwein. So meine beiden Glückskinder, setzt euch und greift kräftig zu sagte sie. Wir bedankten uns bei ihr und ließen es uns Schmecken. Ich bemerkte zu erste Mal das Ritas Tante sehr hübsch aussah. Wie sie da so saß mit ihrem kurzärmeligen schwarzgeblümten halblangen Sommerkleid und ihren schwarzen schulterlangen Haar in deren linke Seite vom Scheitel her eine weiße Strähne sich befand. Ihre Hellgrünen Augen und das wohlgeformte Gesicht vollendeten den Gesamteindruck. Mir ist es noch nie so aufgefallen. Doch jetzt wo ich ihr gegenüber saß, sah ich es. Eine sonderbare Person war sie schon. Sie wusste alles und fand immer die richtigen Worte und war sehr einfühlsam, was für mich auch sehr wichtig war, sie konnte zuhören. Wie ich von Rita vernommen hatte konnte sie auch streng sein aber nur im äußerst seltenen Fällen. Ich bin ehrlich zu mir, Rita und ich sind jetzt fast über ein Jahr zusammen, in der Zeit habe ich ihre Tante richtig ins Herz geschlossen und wer sie näher kennt dem wird es genauso gehen. Deswegen wird es Morgen verdammt schwer sein sie zu überzeugen. Hansi… mit ein bisschen Glück und Gottvertrauen wird es schon glattgehen. Ich war so mit meinen Gedanken beschäftigt, dass ich nicht mitgekriegt hatte das die Beiden mich anschauten. „Tante er hat schon wieder seine Traumminuten die kenn ich bei ihm“, sagte Rita. „ Er isst und Träumt das ist mir neu an Hansi, na ja Rita, jedem das seine“, entgegnete Tante Elsbeth und Grinste dabei. Rita gab mir eine stups, „ Hey wir sind auch noch hier.“ „O, verzeiht meine Damen war ganz in Gedanken versunken“, antwortete ich verlegen. „Es schienen ja wichtige Gedanken gewesen zu sein dessen du so abwesend du warst.“ „ Wie man es nimmt für einen sind sie wichtig für den anderen wieder nicht. Aber für mich waren sie es schon kann aber jetzt noch nicht darüber sprechen. Das müssen sie verstehen liebe Tante“, sagte ich. „Aber gewiss doch mein Herr ich habe es zur Kenntnis genommen“, sagte Tante Elsbeth mit einem lächeln im Gesicht. „So ist es bei Hansi Tante, er redet manchmal als wenn er ein Buch aus dem Mittelalter verschlugt hat.“ „Sehr amüsant muss ich sagen, den das habe ich ja gerade zu Hören gekriegt. Ist aber gar nicht so schlimm so klingen die Wort halt Besser, nicht war Hansi.“ „ Ja Tante Elsbeth das ergibt sich bei mir manchmal von selbst ich kann nichts dafür.“ So fröhlich saßen wir noch einige Stunden da. Dann meldete sich Susi, unsere kleine Lady sollte auch zu ihrem Recht kommen so räumten wir alles weg. Und machten die Spätabendliche Runde. Als wir wieder vor dem kleinen Häuschen standen sagte ich zu ihr, „ Rita mein Engel, ich werde Morgen etwas später zu dir kommen du weißt warum, ich werde ja ein langes Gespräch mit meiner Mutter haben und du wirst mir die Daumen drücken das, dass so klappt wie wir uns das Vorstellen.“ Rita sah mich mit ihren leuchtend blauen Augen an und sprach zu mir, „ ich drücke dir ganz fest meine beiden Daumen und denke an einen guten Erfolg deiner Bemühungen.“ Sie küsste mich und ging ins Haus. Ich ging nach oben zu mir. Mutter war schon zu Hause. „Hallo mein Junge wie war dein Tag?“ Rief sie aus dem Wohnzimmer. Ich ging zu ihr und erzählte was sich Heute so alles abgespielt hatte. Verschwieg aber das von meinem Meister. Vielmehr fragte ich wie es Vater ging. Sie sagte, dass er sich langweilte und lieber zu Hause währe. „ Es ist aber einerseits ganz gut, dass er im Krankenhaus ist, denn wenn er zu Hause sein würde hätte ich keine ruhige Minute. Dann ginge es, hol mir mal dies oder kannste mir nicht mal helfen. Er soll erst mach Hause wenn er einigermaßen gehen kann.“ „ Da hast du Recht Mutter so ist es besser für ihn und dir bleibt der Stress erspart. Gute Nacht Mutter, ich gehe jetzt schlafen.“ „Gute Nacht Hansi.“ Ich schlief sehr unruhig die Nacht, weil ich immer überlegte wie ich Mutter am besten von unserem Vorhaben überzeugen könne. Über der ganzen Grübelei bin ich dann doch eingeschlafen.
Es fogt die 9
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