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Liebe ist eine Himmelsmacht Teil2
Wie es begann.
Gerade 20 geworden meinte ich, dass ich jetzt als junger Mann schon ein wenig Erfahrung gesammelt hätte. Nur meine Mutter sagte mir, Erfahrungen kann man im Leben nie genug sammeln. Wo mit sie in einer Gewissenweise schon Recht hatte. So wusste ich immerhin, dass man eine Verantwortung übernehmen muss wenn man ein Tier geschenkt bekommt, wie in diesem Fall einen Hund. Mein Bruder nämlich hatte von seinem Freund dessen Hündin fünf Welpen geworfen hatte, nach einiger Zeit einen Welpen geschenkt bekommen. Um diesen zu behalten Versprach er unserer Mutter für den Hund zu sorgen. Sie willigte darauf hin ein. Soweit so gut. Einige Zeit lief alles ganz gut. Doch dann wurde es ihn immer mühsamer, jeden Morgen, mittags und abends mit dem Hund Gassi zugehen oder sich mit damit zu beschäftigen. Nun kam was kommen musste. Er wollte lieber Fußball spielen und nicht mit seinem Hund. Er hatte nämlich festgestellt, dass ein Hund zu viel von seiner Zeit in Anspruch nahm. Ich hatte Ihm so oft ich konnte das Gasi gehen abgenommen. Ich sagte ihm das ich jetzt den Hund übernehme und er ab sofort nichts mehr damit zutun hat. Da gilt auch bei der Erziehung von ihr. Denn der er war eine sie. Im laufe der Zeit kamen Susi und ich immer besser mit einander aus. So, dass eine Freundschaft zwischen ihr und mir entstand. Ja Susi, so hieß die Promenadenmischung, war eine Hündin mit treu blickenden braunen Augen und einem langhaarigem, schwarzbraunen Fell und buschigem Schwanz. Das Fell der Lady musste natürlich oft gebürstet werden damit es schön glänzte. Sie hatte die Größe eines Terriers mit Ohren die am ende einen knick hatten. Alles im allen ein gutmütiges sehr liebes Tier. Mit der Zeit lernte sie viele Dinge von mir und hörte aufs Wort. Sie durfte sogar in meinem Bett am Fußende schlafen. Mutter drückte halt ein Auge zu, da ich ja jetzt alles übernommen hatte und etwas von meinem Lehrlingslohn für Hundefutter beisteuerte.
Eines Morgens, an einem dieser wunderschönen Frühlingstage ereignete sich etwas was mein bis dahin normales Leben nun völlig verändern sollte. Es war eine herrliche Luft, so frisch und belebend. Ich ging wie immer mit Susi meine Runde als mich plötzlich jemand rief, „Hallo Hansi warte doch mal.“ Nun ich war nicht unbekannt in der Straße, denn ich hatte ja früher, als ich noch zur Schule ging, in der Gegend hier mein Taschengeld mit Zeitungsaustragen aufbesserte. Ich hielt inne und eine Sekunde dachte ich, wer das sein könnte dann drehte mich um. Nein…, das kann nicht war sein, ich traute meinen Augen nicht wer da auf mich zukam. Nie hätte ich nur im Traum daran gedacht, nun ein bisschen schon aber eben nur ein bisschen. Jetzt stand Sie vor mir, in voller Größe, Rita das Mädchen von gegenüber. Sie wohnte in dem kleinen aber schönen Fachwerkhaus mit den zwei Giebelfenstern und einem Schiefer gedecktem Dach. Wie oft habe ich am Fenster gestanden und Sie beobachtet wenn Sie aus dem Haus kam um ins Gymnasium am Beisenkamp zugehen. Oder wenn Sie sonntags morgens die Brötchen beim Bäcker holte und ich genau um die gleiche Zeit dasselbe tat. Nur um Sie einige Minuten zusehen und ihr trotz meiner Schüchternheit in einem leicht verlegenen ton, einen guten Morgen wünschte. Ja, insgeheim hatte ich ein Auge auf sie geworfen aber mir keine Chance gemacht. Dazu kam noch das ich ja etwas Schüchtern war um sie einfach so Anzusprechen zu wollen. Ich dachte mir auch, eine Schönheit hat bestimmt einen Freund. Doch sollte ich in diesen Augenblick eines Besseren belehrt werden. Fröhlich und mit einem lächeln im Gesicht stellte sie mir eine Frage. „Sag mal, gehst Du jeden Morgen mit deinem Hund spazieren?“ „Ja immer um die selbe Zeit bevor mich mein Meister abholt“, antwortete ich, und dabei schaute ich sie mit einem überraschten Gesicht an. „Gut Hansi, wenn du nichts da gegen hast dann komme ich jetzt ein stück mit Dir und deinem Hund mit?“ „Nein gar nicht.“ „ Es ist eine Hündin, sie heißt Susi…“ Mehr brachte ich nicht aus mir raus, so verblüfft war ich in diesem Moment. Dann aber faste ich mich wieder und während wir beide nun mit Susi eine Gassi runde gingen, erzählte sie mir den Grund warum sie mich angesprochen hatte. Sie wollte mich gerne kennenlernen, da sie ja ansonsten niemanden in unserer Straße kannte. Es hatte sie beeindruckt, dass ich immer nett und höflich zu Ihr war wenn wir uns kurz in der Bäckerei trafen. Weiter sagte sie, sie ist erst vor einigen Monaten zu Ihrer Tante hierher gezogen. Und da in ihrem Gymnasium nur Mädchen waren hatte sie nur einige aus ihrer Kasse mit denen sie sich unterhielt. Ihre beiden Eltern waren ständig auf Reisen. Deshalb wohnte Sie jetzt bei ihrer Tante und ging hier weiter aufs Gymnasium um in ein paar Monaten ihr Abi hier zu beenden. Einen Freund hatte sie nicht sagte sie. Sie hatte sich Vorgenommen bei der nächsten Gelegenheit wo wir uns wieder über den Weg liefen mich anzusprechen. Sie wollte sehr gerne mit den netten Jungenmann von gegenüber ins Gespräch kommen. Sie glaubte, vielleicht ist er auch so Schüchtern wie ich aber irgendwie muss es mal geschehen, auch wenn ich allen Mut zusammenfassen muss um ihn anzureden. Des gleichen erwiderte ich ihr und war beeindruckt das sie mir zuvorgekommen war. Nach einer weile des Schweigen miteinander blieben wir stehen und sie schaute mir in die Augen, dann sagte sie, zu meiner Überraschung, leise zu mir, dass sie mich irgendwie mag. Desgleichen empfand ich für sie und so sagte ich ihr, das ich sie schon lange verehrte, nur den Mut es ihr zusagen noch nicht hatte. Es war etwas mit uns geschehen ich hatte so ein seltsames Gefühl im Bauch, konnte es mir aber nicht erklären. Als Runde mit Susi zu Ende gegangen waren und wir wieder vor dem kleinen Häuschen ihrer Tante angelangt waren, sagte sie, „ Hansi wenn du es willst las uns zusammen gehen. Ich empfinde etwas für dich und meine Gefühle täuschen mich nicht. Ich glaube wir sind irgendwie für einander bestimmt.“ „ Ja ich will Rita…, auch ich habe so ein seltsames Gefühl in mir. Du hast recht mit dem was du da gesagt hast. Also sehen wir uns Morgen wieder?“ „Ja sehr gerne.“ Sie umarmte mich und ehe ich mich versah küsste sie mich. Ich war so verdutzt, dass ich gar nicht merkte, dass sie schon längst im Haus verschwunden war. Nach dem ich wieder in die Wirklichkeit zurück kam, begann sich im Innern meines Körpers eine ein seltsame Empfindung zu regen. Noch wusste ich nicht was da mit mir geschah, nur mein Herz schlug wie wild. Am nächsten Morgen begann dieses Gefühl wieder und als ich sie sah kehrte eine trügerische Ruhe ein. Nach einigen Gesprächen über unsere Interessen kamen wir darauf unsere Treffen auf den späten Nachmittag zu verlegen. Wenn ich wieder zurück war und sie die Arbeiten für ihr Abi fertig hatte. So hatten wir mehr Zeit führ einander. Ich fühlte plötzlich das so eine Magische Anziehungskraft von ihr ausging und dann war da auch noch so ein kribbeln in meinem Bauch und zwar jedes Mal wenn wir uns sahen. Rita und ich nutzten nun fast jede Gelegenheit aus um uns zusehen. Susi war von nun an bei jedem unser Treffen immer mit dabei und sie freute sich sogar darüber. Aus dem neben einander gehen wurde ein gehen mit Händchenhalten und später dann Arm in Arm. Von dem Tag an dem sie mich angesprochen hatte, von dem Tag an begann nicht nur eine wunderbare Freundschaft, sondern es begann meine erste Richtige Liebe, eine Liebe die sie mit all ihren Gefühlen und Sinnen erwiderte. Jetzt erst wurde mir bewusst wie es sich anfühlt wenn die Liebe oder anders gesagt, Amors Pfeil einem direkt ins Herz getroffen hat. Rita war ein Mädchen mit langem leicht welligem rotblonden Haaren und wunderbaren blauen Augen. Sie hatte ein paar fasst nicht zusehenden Sommersprossen im Gesicht, was ihre Schönheit nicht im Geringsten beeinflusste, auch sonst war an ihr nichts auszusetzen und mit ihren 18 Jahren hatte sie eine wunderbare Figur. Ach was sag ich, wie soll ich jemanden beschreiben der für mich der hellste Stern von Millionen Sternen an samtschwarzen Firmament ist. Denn wenn ich sie so ansah vergas ich die Welt um mich herum. Morgens wenn wir uns begegneten wurde nur ein kurzes Wort gesprochen um sich für den Abend zu verabreden. In der ersten Zeit unseres Zusammenseins konnten die Stunden gar nicht schnell genug vergehen bis zu unserm all abendlichen treffen. Meine Mutter hatte einen kleinen Garten, der nicht weit von unserem Mietshaus entfernt war, in dem wir Wohnten. Man konnte ihn von meinem Zimmerfenster aus sehen. Es war dadurch auch nicht verwunderlich das sie in unserer Straße fast jeden kannte und jeder kannte Mutter Gaßner. Nun gut aber das ist eine andere Geschichte. Genau dieser Garten spielte für uns anfangs eine große Rolle. – Ja wir nutzte den Garten für unsere langen abendlichen Gespräche diese endeten meist immer mit Zärtlichkeiten und einen Kuss. Sie war das erste Mädchen, das Mädchen das ich bewusst gefühlsbetont geküsst habe. Zum ersten Mal kamen Sinnesempfindungen die ich in einer so starken Intensität fühlte, dass es mich fast wirr im Kopf machte. Jetzt war mir unwiderruflich klar, ich war zum ersten Mal richtig verliebt, und zwar bis über beide Ohren. Jeder Tag an dem wir uns nicht sehen konnten war ein Verlorener Tag für uns. Wir redeten über Dinge die nur uns etwas Angingen. Der Garten wurde zu einem festen Treffpunkt aber später erweiterten wir unsere Spaziergänge bis runter zum Ahsepark. Bei einen unserer abendlichen Treffen im Garten brachte Sie manchmal ein Transistorradio mit und wir hörten, ich hörte zum ersten male`` AFN Radio – Frankfurt ´´ der Sender brachte fantastisch gute Music. Mal lagen wir auf dem Bauch im Gras, kauten an einem Grashalm oder lagen auf den Rücken um in den Abendhimmel zuschauen. Susi gefiel das was wir Beide so alles Unternahmen. Denn sie durfte bei keinem unserer Treffen fehlen. Frühling…, frisches Grün, blauer sonniger Himmel und nachts ein Zelt aus Tausenden Sternen. Irgendwie Veränderte ich mich, ich spürte etwas in mir das ein gewisses verlangen in mir auslöste, sie schien mich immer stärker zu beeinflussen. Ich achtete mehr auf mein Aussehen und auch so manch andere Dinge gab es nicht mehr. Ich gab das Umher stöbern und herumlungern mit den Jungs und meinen Brüdern auf. Es Interessierte mich plötzlich nicht mehr. Ich hatte nur noch Augen für Sie, die von meinem Herzen Besitz ergriffen hatte. Kam sie in den Garten war es als würde eine der schönsten aller Blumen auf mich zu kommen. Ihr graziöser Gang war eine Augenweite wenn sie den Garten betrat und mir entgegen kam. Es sah aus als würde sie den Boden gar nicht berühren, sondern darüber schweben wie eine Fee. Ihre Augen strahlten wie zwei Blue Topase in denen sich das wunderschöne, klare Blau des Himmels wider spiegelte. Der anblickt ihrer jungfräulichen Brüste unter dem enganliegenden T-Shirt brachte mich fast um den Verstand. Wenn es windig war wirkte ihr Haar in der Sonne wie der Feuerschweif eines Kometen im endlosen All. So sah ich sie auch in meinen Träumen. Es hatte da in mir eine Veränderung begonnen die ich noch nicht genau definieren konnte aber sie war da und ich konnte sie fühlen diese sonderbare Kraft. ``Zu gedeihen begann ich, wuchs und fühlte mich wohl. ´´ Eine Zeile aus Edda dem alten germanischen Mythenschatz „ Odins Runenlied“ an das ich gerade dachte. Immer wieder verstand sie es mich für Dinge zu begeistern die mir früher nie in den Sinn gekommen waren. Mutter sagte einmal zu mir als wir im Garten waren, dass die Laube einen neuen Anstrich brauche und jetzt im Frühjahr ist genau die Zeit dafür. Meine Brüder waren davon gar nicht begeistert und was soll ich euch sagen. Rita die das Gespräch mit angehört hatte sagte mit einem male, „ Du das können wir doch machen ich habe eh am Wochenende nichts Besonderes vor. Was meinst Du?“ Mit einem verschmitzt Grinsenden Gesicht stimmte ich zu. Ich stimmte zu, so einfach ohne groß ein Gespräch mit Mutter darüber zuführen warum nicht die Anderen mit Helfen würden. Und dann noch das, Mutter ging zu Ihr hin, küsste sie auf der Stirn und sagte, „Ihr werdet das schon machen mein Kind.“ Herr Fischer der am Gartenzaun stand und alles mit angehört hatte, rief zu Mutter, „ Na da können die beiden Turteltauben mal zeigen was sie drauf haben“ und lachte so laut das sich seine Karnickel fast erschreckten. Mutter wiederum grinste und rief ihm zu „ ja, ja, dann kommen die beiden verliebten Greenhörner nicht auf all zu Dumme Gedanken.“ „Ach ja, junge Liebe ist doch die schönste, “ sagte er nur noch, drehte sich um und ging zu seinen Kaninchenstellen. Ja, ja so war sie meine Mutter. Sie war von Rita ganz begeistert, nicht nur von Ihrer Intelligenz sondern vor allen was sie aus mir in einer kurzen Zeit gemacht hatte. Ich aber dachte nur an die Stunden die wir dadurch zusammen sein konnten, welch ein glücklicher Zufall es doch im nach hinein war. So fieberte ich dem Wochenende entgegen und hoffte innständig, dass es nicht Regnen würde. Das währe bei Gott nicht gerade Gerecht. Das streichen der Laube war kein Problem denn sie war nicht so groß das man zwei Tage für den Anstrich gebraucht hätte aber auch nicht klein. Im Innern hatten gut fünf Personen platz und an der nach Osten gerichteten Seite war ein zwei Meter langes Vordach, eine Art mini Veranda unter der man sitzen konnte wen es mal zu Regnen anfing. An der Westseite war der Geräteschuppen. Der sich direkt an der Laube anschloss. Der war schon in der dunkelgrünen Farbe gestrichen, so blieb nur noch die Laube für uns zu streichen. „ Weißt Du ich bringe mein Radio mit dann haben wir ein bisschen Music und es macht doppelt Spaß dabei zu Arbeiten.“ Worte die so süß wie Honig in meinen Ohren hallten. Mutter war inzwischen gegangen und wir nahmen auf der Bank vor der Laube platz und planten das kommende Wochenende. Eins muss ich noch gestehen, ich hörte Rita gern Reden ihre Stimme klang als würde sie mit Engelzungen sprechen, so fein und zärtlich hörte sie sich an. Endlich war das so ersehnte Wochenende da. Der kurze blick aus dem Fenster reichte. Kein Regen sondern blauer Himmel soweit das Auge schauen konnte. Nur hier und da ein paar schön Wetterwolken die vorüber zogen. So macht der der Wonnemonat Mai seinen Namen alle Ehre. Das Thermometer zeigte an diesem frühen Frühlingsmorgen schon 23 Grad an. So gesagt ein schöner Tag für unser Vorhaben und nach dem ich mit dem Frühstück fertig war, verabschiedete ich mich schon vorab von Mutter und holte eine der Kühlboxen aus der Kammer. Hörte ich wie meine Brüder vom Baden sprachen, denn das Freibad hatte ja schon seit drei Wochen geöffnet. Im laufenden Radio sprachen sie gerade das die Temperaturen am heutigen Tag noch weiter ansteigen sollten. Mutter war gerade dabei ihnen Brote zu machen die sie mit nehmen sollten. Dabei sagte sie zu mir, „ las dir Zeit dafür, den die hast du und ich bringe Euch Beiden nachher was gutes zur Stärkung. Wie ich sehe nimmst du die Getränke selbst mit rüber prima mein Sohn so brauch ich das nicht.“ „ Das hättest du sowieso nicht gebraucht Mutti. Wie du dir ja denken kannst, macht das Malern in der Sonne ja Durstig und da ist es gut wenn kühle Getränke schon da sind“, erwiderte ich kurz. Das dumme getuschelt meiner Brüder über hörte ich einfach. Ich platzierte einige Getränke in die Kühlbox. Als ich damit fertig war ging hinunter auf die Straße. Ich sah das Rita schon an der Kecke auf mich wartete, in einem schicken Ärmellosen Sweatshirt und einer sehr engen dunkelblauen Jeans, was für ein betörender Anblick, ich sah in diesen Moment um mich herum gar nichts nur noch Sie. „Hallo Hansi guten Morgen“, rief sie mir mit einem lächeln im Gesicht entgegen. Ihre süße Stimme brachte mich in die Wirklichkeit zurück. Es folgte ein Kuss, dann ein paar liebevolle Worte und Hand in Hand schlenderten wir zum Garten hin. Ach so, hätte ich fast vergessen, natürlich kam die kleine Lady Susi auch mit. Junge war das verdammt warm an diesen Sonnabend. Wir kamen beim streichen so richtig ins Schwitzen. Rita zog es vor sich ihrer Sachen zu entledigten. Das gleiche tat ich dann auch. Ich trug ja meine Badehose und sie trug wie ich sah einen Bikini darunter. Dann…, wow…, man, ich traute meinen Augen nicht, was da für eine Schönheit in einem schwarzweißen Bikini mir gegen über stand. Ich hatte eine Sekunde das Gefühl als sei es noch heißer geworden und zu allem Überfluss bekam ich noch einen roten Kopf. Sie grinste über das ganze Gesicht, als sie wie ein Mannequin auf den Laufsteg auf mich zukam. „Na wie gefall ich dir?“ „Em… ja… eh, “ stotterte ich, dann aber schoss es aus mir heraus, „ Du siehst schon Fantastisch in deinen Sachen aus, doch jetzt im Bikini, mir bleibt fast die Spucke weg. Ich sehe dich ja zum ersten Mal so. Herrgott wie schön Du bist, man bei so einen Anblick soll ich noch Arbeiten.“ „Nun mein lieber komm mal wieder auf die Erde zurück und steh da nicht wie Angewurzelt auf den Rasen. Sonder…, ach was, ich hab da was Besseres.“ „ Hä…, wie meinst du das.“ Noch ehe ich zur Besinnung kam spürte ich auch schon einen kalten strahl Wasser auf meinen Rücken und jemand spitzbübisch lachen. Sie hatte während ich noch vom Anblick ihres schönen Körpers in einen Bann gezogen war. Blitzschnell den Gartenschlauch am Wasserhahn angeschlossen und aufgedreht. So schoss der kalte Wasserstrahl auf mich zu. „Hey…! Brr ist das kalt.“ Na hallo, so aber nicht meine liebe, nicht mit mir, dachte ich. Schnell ging ich auf sie zu und versuchte ihr den Schlauch zu entwenden, so, dass wir Beide bei dem Handgemenge richtig Nass wurden und zu dem auch noch dabei einen Heidenspaß hatten. Nach dieser Abkühlung, die uns übrigens gut tat, machten wir uns wieder an das fertigstreichen der Laube heran. Durch die Hitze die nun, es war so um die Mittagszeit wo die Sonne im Zenit stand und sie ihren Höchststand von 30 Grad erreicht hatte. So zeigte es das Thermometer das an der Wand der Laube im Schatten hing an. Somit trocknete der Rasen schnell wieder ab und Rita konnten eine mitgebrachte Decke darauf ausbreiteten. Da wir ja zu zweit gestrichen hatten und jeder eine Seite der Laube in Angriff genommen hatte, war nur noch die eine überdachte Seite zu streichen. Somit war nichts gegen eine Pause einzuwenden. Sie stellte am Radio den von uns gern gehörten Sender ein und legte sich auf die Decke in die Sonne. „ Kannst Du mir den Rücken einkremen, bitte? Die Sonnenkreme liegt in meiner Umhängetasche Schatz.“ Ihre Stimme hatte nun so einen Tonfall als seien wir schon ewigen Zeiten zusammen. Ich machte mir aber nichts daraus und tat was Sie von mir wollte ohne zu merken das, als ich mit dem einkremen fertig war, ich noch was zutrinken für Sie holte. Noch etwas war sonderbar an mir? Ich strich den Rest der Laube alleine fertig, während sie sich sonnte. Dafür aber als sie vom Sonnenbaden erwachte und sah, dass die Laube fertig gestrichen war, einen dicken Kuss von ihr dafür bekam. Was für ein seltsamer Zufall, dass gerade jetzt das Lied Stand By Me von Ben E. King im Radio lief. Hits aus USA, die momentan angesagt waren und Sie hörte diese Music gerne. Susi lag ausgestreckt im Schatten unter dem Vordach und döste vor sich hin, denn auch ihr war es zu Warm. Wir aßen jetzt eine kühle Fruchtsuppe die uns meine Mutter vorbeigebracht hatte und tranken später noch eisgekühlte Cola. Sie kremte mir sogar die Schulter und den Rücken ein, welch ein Wunder. Oder war das etwa eine Art Fürsorge von ihr damit ich keinen Sonnenbrand bekam? Wer weiß… Viele sonderbare Gedanken schwirrten in meinen Kopf umher. Vor allem über die seltsamen Endfindungen in meinen Körper wen ich nah bei Ihr war oder wir uns engumschlungen Küssten. All dieses wird später noch Ausgeprägter sein und viel Stärker in Erscheinung treten, noch aber ist es eine Ansammlung von Erfahrungen in Sachen Liebe und Gemeinsamkeit zweier junger Menschen, die sich allmählich Bewusstwerdender erster Gefühle für einander hingaben. Rita war jemand der auch auf meine Schwächen ein ging ohne sich gleich Lustig darüber zumachen. Sie war es die mir zu meiner Selbstsicherheit in verschiedenen Dingen half. So setzte sich alles was wir taten und empfanden in Sachen Liebe wie ein Puzzle stück für stück zusammen. Wie Rita meine Mutter kennen gelernte hatte, so hatte ich auch das Vergnügen nun Ihre Tante kennen zu lernen. Was mir an ihr Überraschte das sie ist eine Moderne Aufgeschossene Persönlichkeit ist. Wenn ich es gewollt hätte, so hätte ich Rita auch in ihrem Zimmer Besuchen können sagte Sie zu mir. Aber unser Treffpunkt blieb nun mal vorerst der Garten wo sie auch ab und zu auch mal mithalf. Ich glaube sagen zu können, dass nichts auf der Welt uns Beide trennen könnte. Und doch kam es einmal dazu. Eine unfreiwillig Trennung die sich nicht vermeiden lies. Als sie mit Ihren Eltern in den Osterurlaub nach Barcelona flog. Ihre Tante sagte mir ich soll nicht so traurig sein, sie kommt ja in zwei Wochen wieder. Ja wennschon, zwei Wochen sind zwei Wochen ohne sie. Ein Trost blieb mir Rita versprach mir zu schreiben. Was sie auch tat. Sie schrieb mir nach drei Tagen einen Brief in dem stand wie sehr sie mich Vermissen tat und sich freue ballt wieder bei mir zu sein. Es folgten noch vier Briefe von ihr. Jeden ihrer Briefe las ich als würde ich jedes einzelne Wort darin verschlingen. Unsere Liebe war ja noch ziemlich jung. Doch eine Trennung hat auch seine besonderen Eigenschaften, man lernt damit umzugehen und dann ist man um eine Erfahrung reicher. In unserer Straße verbreitete sich schon das Gerücht, die zwei haben sich gesucht und gefunden. Es blieb halt nichts verborgen vor den Augen anderer. Ja, so gar unsere ältere Nachbarin die Frau von Herrn Fischer, wir sagten zu ihr immer Tante Fischer weil sie immer so Nett war, Prophezeite meiner Mutter das wir einmal ein Paar werden würden. Außer dem passten wir Beide gut zusammen, meinte sie. Ich sagte zu Mutter später. Man bis dahin fliest noch viel Wasser den Rhein runter und wer weiß was in ferner Zukunft noch alles Passiert. Endlich kam der Brief der Erlösung in dem stand, ich sollte Sie vom Bahnhof abholen. Sie würde sich ganz Doll darüber freuen. Ich hatte gerade ein paar Tage Urlaub und so stand dem nichts im Wege Sie abzuholen. Ich war ganz schön Aufgeregt als der Tag ihrer Ankunft da war. An diesem Tag fuhr ich mit einem leichten grubeln in der Magengegend zum Bahnhof. Bahnsteig 2, Gleis 4 sollte Sie Ankommen stand im Brief. So lief ich die Treppen zum Bahnsteig hoch als würden sie gar nicht da sein. Endlich der Zug aus Frankfurt fuhr auf Gleis 4 ein. Kaum kam er zum stehen hörte ich Sekunden darauf eine mir wohl bekannte Stimme die lauthals „ Hansi, Hansi hier bin ich“, rief und da sah ich Sie braungebrannt und noch schöner als vorher. Man, war dass eine Begrüßung. Küsschen hier Küsschen da, ich konnte kaum Atem holen. Aber ich merkte Sie war überglücklich mich wieder zusehen. Ich schaute Sie an, wie Sie da vor mir stand mit einer weißen Bluse und schwarzen Jeans bekleidet, die tief stehende Abendsonne lies ihr braungebranntes Gesicht in einem Besonderen Licht erscheinen, das sie wie eine Ägyptischegöttin anzuschauen war. Dieser vergleich den ich da flugs anstellte, war mir in den Sinn gekommen da ich mal ein Bild von so einer Göttin gesehen hatte. Ich weiß nicht mehr wo aber irgendwo in einem Museum das ich mal besucht hatte. Ist ja auch egal die Hauptsache war doch, sie war wieder da, wieder bei mir. Ich nahm ihre Koffer und wir stolzierten zum Bus vor dem Bahnhof der uns nach Hause in den Süden von Hamm brachte nämlich zum Schleppweg Nummer 38. Den kleinen Häuschen ihrer Tante die schon in der offenen Haustüre auf uns wartete. Ein wunderschönes Abendrot war zu sehen. Der Himmel glühte in den prächtigsten rot Farben, als wir vor ihrer Haustür standen. „Komm doch mit rein, ach bitte, darf er Tante?“ „ Aber natürlich darf er hast Du das wieder Vergessen das Hansi jederzeit zu uns kommen kann meine Liebe. Aber pack bitte deine Sachen gleich aus und bringe mir das was zum Waschen ist.“ Ja, ja Tante ertönte es zurück. Rita und ich gingen die schmale Holztreppe nach oben in ihr Zimmer. Das ich nun zu ersten Mal sah. An den Wänden waren Musicidole wie Elvis, Stevie Wonder, Drifters, The Supriemes und The Moody Blues sowie Schauspieler Clint Eastwood, Steve Mc Queen und Ridard Burton die sie halt eben Bewunderte. Aber dann sah ich etwas was mir die Sprache verschlug auf einem kleinen Schränkchen neben ihrer Bettcouch stand ein Foto von mir und Susi. Wann hat sie, dass Foto den gemacht? Sie bemerkte meinen starren Blick auf das Bild. „ Ach das habe ich gemacht als du gerade nach oben zu deiner Mutter geschaut hast. Ich brauchte doch was von Dir, wen ich ihr oben allein bin und so habe ich dich immer in meine Nähe.“ „O, das find ich sehr lieb von dir mein Engel.“ Was nun kam machte mich ganz glücklich, denn Rita gab mir ein Bilderrahmen in den ein Foto steckte, wo sie in ihrem schwarzweißen Bikini ganz alleine an einer Palme gelehnt, an einen weißen Sandstrand drauf zusehen war. „ Das hier ist für dich in liebe von mir. Das soll dich immer an die Begegnung von mir als ich das erste Mal in diesen Bikini vor Dir stand erinnern.“ Ich nahm Rita in meine Arme und küsste sie mit voller Leidenschaft, so als wolle keiner von uns Beiden mehr aufhören sich zu küssen. Mir war nun eins klargeworden und sehr Wichtig für unser zusammen sein. Nicht die Körperliche Liebe, sondern die Platonische, Gefühlvolle Liebe war hier für uns von Besonderer weise wirksam. Rita war da eben etwas Außergewöhnliches, ein Mädchen das man Ehrfurcht und Achtung entgegen bringt. So eine seltene Blume pflegt und beschütz man wenn es drauf ankommt sogar mit seinem Leben. In den Jahren die wir zusammen lebten wurde ich reifer und selbstsicherer und sie hat mich dazu gebracht Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, die mir sonst nie widerfahren wären. Sie hat mir den größten Schatz gegeben den ein heranwachsender junger Mann je bekommen kann. So auch die Achtung und Wertschätzung einer liebenden Frau mit deren Gefühlen man nie und nimmer Spielen sollte. Hüte sie wie einen Goldschatz sagte ich innerlich zu mir denn Sie wird dich dafür Belohnen. Sie brachte es fertig, dass wir die Allmacht von Liebe und Glück erkannten. In all dieser Zeit, konnte ich überhaupt nicht sagen, was mit uns wirklich geschieht. Ich weiß nur, dass sie eine faszinierende und die großartigste Frau war, die mir je begegnete. Sie zwang mich, auf neue Art zu sehen und zu denken. -
„So den Anfang haben wir geschafft, Schwester Angela, Morgen so Gott will gibt’s wieder einen neuen Tag und auch ein neues Kapitel.“ Mit einem male sagte Schwester Angela zu mir, „ Sie müssen sie sehr geliebt haben, ich weiß, Sie haben ja schon öfters mal mit mir Andeutungsweise darüber gesprochen. Nun aber bin ich gespannt und auch ein wenig Neugierig, wie die Geschichte mit ihnen Beiden weiter geht. So ballt ich meine Pflichten im Kloster erledig habe werde ich wieder zu ihnen kommen. Gott mit ihnen Herr Gaßner bis Morgen.“ Mit einem lächeln erhob sie sich und ich brachte sie zur Tür und sagte noch beim hinausgehen zu ihr, „ ja das werden sie Schwester Angela, tschüss bis Morgen dann.“ Da ging sie nun und lies mich mit meinen Erfindungen alleine. Ich weiß nicht warum aber irgendwie kam in mir so ein Gedanke in den Sinn. Währe sie keine Nonne, sie könnte mir gefallen. Schwester Angela hatte ein hübsches Gesicht das von der griechischen Sonne etwas gebräunt war. Von ihrer guten Figur ganz zu schweigen. Sie musste so Mitte vierzig sein schätzte ich. An ihrer Sprache erkannte ich, dass sie nicht aus Griechenland kam. Sie sprach ein einigermaßen gutes Deutsch und Englisch mit einem leichten Akzent. Denn ich irgendwo schon mal gehört hatte aber ich weiß nicht mehr wo. Hinzu kommt noch das sie außerordentlich Klug und Geistreich ist. Ich schätzte ihre Gegenwart sehr, denn ich hatte, wie schon erwähnt, einige male um irgend einen seelischen Rat zubekommen mit Schwester Angela darüber gesprochen und es gab mir immer eine Innere Zufriedenheit wenn sie dann einige Trostspendende Worte zu mir sagte. Ich ertappte mich dabei das ich das Gespräch mit ihr fast suchte und immer wieder eine Gelegenheit dazu fand. Mehr und mehr wurde ich das Gefühl nicht los das Sie irgendwie anders ist als die anderen Nonnen oder Schwestern hier im Kloster. War es dieses Verständnis das Sie aufbrachte, für mein Erlebtes Schicksal oder ihre einfühlsamen Worte, die Sie für mich hatte. Ich weiß es nicht aber irgendwas war da was mich an ihr so faszinierte. In gewisser weise akzeptierte ich, dass sie Gott ihre ganze Liebe weihte. Dennoch war es immer ein sonderbarer Moment, wenn sie kam und mir bei der Umsetzung meiner Gedanken in schriftlicher Form half, so gut sie konnte. Nebenbei hörte sie sehr aufmerksam zu. Immer wieder sagte sie zu mir, erzählen sie alles, denn das hilft ihnen, und ich bin nicht so Weltfremd das ich die Dinge des Lebens und der Liebe nicht verstehe. Schließlich war ich ja auch mal jung. Diesen letzten Satz sagte sie in einem sonderlichen Tonfall. Ich verkniff es mir näher darauf einzugehen sondern war viel mehr erleichtert dies zu hören, so konnte ich ohne Gewissensbisse zu haben, ihr alles erzählen was ich mit Rita erlebte. Dennoch beschäftigte mich ihr letzter Satz eine weile, doch sie danach zu fragen kam mir nicht in den Sinn. Und da meine Gedanken an das erlebte mit Rita wieder stärker wurden vergaß ich es wieder. Dankbar war ich vor allem, dass die ehrwürdige Mutter Oberin Schwester Eugenia nichts dagegen einzuwenden hatte, dass Schwester Angela mir bei meinem ersten Buch ein wenig unterstützte. Und so kam sie jeden Tag, so ballt es ihre Zeit zuließ, zu mir herauf. In dieser Zeit in der sie zu mir kam entwickelte sich etwas in uns, was wir beide nicht Ahnten, geschweige auch nur im Entferntesten daran gedacht hätten das so etwas mal eintreten könnte. Plötzlich ertönte eine leise Stimme in mir, „auch der müdeste Fluss findet einst seinen Weg zum Meer…~
Ich stand vor meiner Tür und schaute den Vögeln zu die sich von den warmen Aufwinden treiben ließen. Als ich eine mir wohlbekannte Stimme vernahm. Fröhlich singend kam Schwester Angela den schmalen Steinweg herauf und als sie mich erblickte schwenke sie ihre Hand und rief, „ Guten Tag Herr Gaßner, ist das nicht ein herrlicher Tag.“ Ich nickte, und als sie neben mir stand sagte ich, „ Eigentlich viel zu schade zum Schreiben aber was sein muss das muss eben sein. Schließlich wollen sie ja hören wie es weiter geht.“ „Ja ich bin schon ein wenig Neugierig darauf, Herr Gaßner.“ Als sie sich neben mir auf einen bequemen Stuhl setzte stellte sie zu meiner Verwunderung eine Flasche auf den Tisch. Sie hatte doch tatsächlich eine Flasche lieblichen Rotwein mitgebracht. „Aha, meine Lieblings Marke“ sagte ich erfreut zu ihr. „Woher wussten sie es?“ „Habe ich durch Zufall in ihrer Küche stehen sehen als ich gestern die Kaffeetassen ins Abwaschbecken stellte“, antwortete sie mir. Ein neckisches Grinsen huscht über ihr Gesicht. „Dankeschön das währe aber nicht nötig gewesen, meine Liebe.“ „ Nun ja so ist es halt beim schreiben nicht so trocken“, sagte sie und lachte. „Okay, beginnen wir nun wieder mit einem neuen Kapitel von Rita und mir.“ Ich goss Angela und mir ein Gas von dem Rotwein ein, und fing an… Buchstaben formten sich zu Worte und die zu Sätzen diese wiederum ließen meinen Gedanken wie Bilder erschienen. Ende
Fortsetzung Folgt
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